Photography in Flux. 20 Years C/O Berlin Talent Award

Mit der groß angelegten Ausstellung "Photography in Flux. 20 Years C/O Berlin Talent Award" holt die Alexander Tutsek-Stiftung Berlin nach München. Das bekannte Ausstellungshaus für Fotografie C/O Berlin feierte mit dieser Ausstellung ihren Nachwuchsförderpreis, den C/O Berlin Talent Award, der seit 20 Jahren dort vergeben wird und den die Alexander Tutsek-Stiftung mit ihrer umfassenden Förderung seit 2020 ermöglicht. Ab dem 16. Oktober 2026 wird diese besondere Jubiläumsausstellung in adaptierter Form in München in der Alexander Tutsek-Stiftung zu sehen sein.

Photography in Flux. 20 Years C/O Berlin Talent Award

Neueste Episoden

Photography in Flux

Photography in Flux

‧ 34m 56s

Wie verändert sich Fotografie in einer Zeit, in der Bilder allgegenwärtig sind und ihr Wahrheitsanspruch zunehmend hinterfragt wird? Zum 20-jährigen Jubiläum des C/O Berlin Talent Award sprechen Kuratorin Veronika Epple und der Gründer der C/O Berlin Foundation, Stephan Erfurt, über dokumentarische Strategien zwischen analoger Fotografie, Archiv, Video und KI. Gemeinsam blicken sie auf zwei Jahrzehnte fotografischen Wandels und fragen, wie Bilder unsere Vorstellung von Wirklichkeit prägen. Eine Folge über die Zukunft des Dokumentarischen, die Macht der Bilder und die Notwendigkeit, genau hinzusehen.

#6 Silvia Levenson und “Recovered Identity

#6 Silvia Levenson und “Recovered Identity"

‧ 21m 42s

Ein paar grüne Kindersocken, Strampler in Blau, ein rotes Lätzchen – Babykleidung, flach an der Wand aufgereiht: hunderte Stücke aus buntem Glas. Nachempfunden der Kleidung aus dem Fundus der Abuelas de Plaza de Mayo. Seit knapp 30 Jahren schafft Silvia Levenson diese gläsernen Babykleider – als Erinnerung an eine Diktatur, die sie selbst erlebt hat. Silvia Levenson gehört zu den Künstlerinnen, deren Werk die Sammlung der Alexander Tutsek-Stiftung von Anfang an mitgeprägt hat. Ihre Arbeiten wurden in mehreren Ausstellungen der Stiftung gezeigt – darunter „So Much Love and Compassion" (2023) und „Love, Maybe" (2025). Das Herzstück der Zusammenarbeit ist das...

#5 Ju Young Kim und

#5 Ju Young Kim und "Almost like Whale Watching"

‧ 21m 48s

Eine Metallverkleidung schwebt an Seilen im Ausstellungsraum BlackBox der Alexander Tutsek-Stiftung in München. Das Objekt sieht beinahe aus wie ein U-Boot. Im Metall sind Nieten sichtbar, die Form ist aerodynamisch. Bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus: es ist ein Teil eines Flugzeugs, genauer gesagt ein „Kanu“ von der Unterseite der Tragfläche. Eingelassen in die Seiten ist geschwungenes Bleiglas, das an traditionelle Kirchenfenster erinnert. Die koreanische Künstlerin Ju Young Kim hat dieses Werk Almost like Whale Watching genannt.

#4 Kiki Smith und

#4 Kiki Smith und "Mine"

‧ 33m 3s

Rote dreidimensionale Sterne mit harten Spitzen liegen symmetrisch angeordnet auf dem Boden verteilt. Das Werk trägt den Titel „Mine“ – im Englischen ein Wortspiel: mine bedeutet „meins“, aber auch Landmine – eine im Boden verborgene Waffe, die auf Menschen wartet. Kiki Smith hatte bei diesem Werk keinen Sternenhimmel im Kopf. Und weil sie aus Glas sind, tragen diese Sterne ein zweites Paradox in sich: Glas, das zerbricht, wird zu Scherben – aber auch zu Splittern. Was zart erscheint, kann verletzen.