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#4 Desire, Maybe - Love, Maybe

#4 Desire, Maybe - Love, Maybe

33m 39s

In einer Welt, die lange von heteronormativen Vorstellungen geprägt war, eröffnet das Konzept queeren Begehrens einen Raum für alternative Perspektiven: Es hinterfragt etablierte Vorstellungen von Geschlecht, Partnerschaft und Familie. Es fordert heraus, macht verletzlich und zeigt neue Räume jenseits gesellschaftlicher Normen auf. Begehren kann nicht nur ein individuelles Verlangen sein, sondern auch ein politischer Moment. Genau dieses Begehren greift der Künstler Matthieu Croizier in seinen Werken auf. In dieser Folge sprechen wir mit ihm über verschiedene Darstellungen von Begehren und über gesellschaftlichen Normen, die vorschreiben, wie Menschen leben und lieben sollen. 

Ausstellung “Love, Maybe”: https://atstiftung.de/love-maybe/

#3 Care, Maybe - Love, Maybe

#3 Care, Maybe - Love, Maybe

44m 12s

Fürsorge ist mehr als eine Handlung – sie ist eine Haltung, eine soziale Praxis, oft unsichtbar und ungleich verteilt. Diese Folge beleuchtet die gesellschaftlichen und politischen Dimensionen von Care-Arbeit, die oft als selbstverständlich gilt – besonders wenn sie von Frauen, Angehörigen oder marginalisierten Gruppen geleistet wird. Zum Beispiel in der Mutterschaft. Mit Künstlerin Gabby Laurent sprechen wir über Mutterschaft als körperliche wie emotionale Herausforderung – und als Inspiration für ihre Kunst.

#2 Gaze, Maybe - Love, Maybe

#2 Gaze, Maybe - Love, Maybe

33m 41s

Der Blick ist nie neutral – er formt Machtverhältnisse, prägt Stereotype und wird durch Kultur, Gesellschaft und Technologie beeinflusst. Wer sieht, wer wird gesehen - und wie beeinflussen KI und digitale Avatare unsere Wahrnehmung? Diese Folge thematisiert patriarchale und rassistisch geprägte Blickregime. Die Künstlerin Eli Cortiñas dekonstruiert mit Video- und Audiomaterial visuelle Stereotype von Liebe. Mit ihr sprechen wir über Bild- und Körperpolitik in der Kunst – und darüber, wie Kunst helfen kann, Sehgewohnheiten zu durchbrechen.

#1 Intimacy, Maybe - Love, Maybe

#1 Intimacy, Maybe - Love, Maybe

44m 57s

Was bedeutet es, sich nahe zu kommen? Ob in romantischen Beziehungen, Freundschaften oder durch das Kameraobjektiv – Intimität ist gelebte Sensibilität, aber auch eine Frage der Darstellung.
Künstler Oliver Chanarin und Autorin Emilia Roig sprechen über Intimität jenseits idealisierter Körperbilder. In einer digitalen Welt, die uns permanent zur Selbstoptimierung drängt, versuchen sich die Künstler:innen von Perfektion abzuwenden - Und damit neue Perspektiven auf Intimität zu schaffen, die traditionelle Rollenvorstellungen herausfordern.

#6 Me, Myselfie and I - The World in My Hand

#6 Me, Myselfie and I - The World in My Hand

23m 9s

Für viele ist Selbstdarstellung im digitalen Raum heute weit mehr als eine Möglichkeit, Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erlangen - das Smartphone und Social Media wird identitätsstiftend. Aber wo verläuft die Grenze zwischen online und offline? Gibt es überhaupt noch einen Unterschied zwischen dem analogen und dem digitalen Ich? Wer wir sind, in Zeiten des Smartphones - um diese Frage geht es in dieser Folge.

#5 Circle of Life - The World in My Hand

#5 Circle of Life - The World in My Hand

24m 8s

Womit beginnt eigentlich das Leben eines Smartphones? Und was passiert, wenn wir es nicht mehr verwenden In dieser Folge schauen wir in die Atacama Wüste zu Lithiumbecken und zu den Minen im Kongo um herauszufinden welche Rohstoffe im Smartphone stecken und man diese recyclen kann.

#4 It's A Match! - The World in My Hand

#4 It's A Match! - The World in My Hand

26m 8s

Das Smartphone hat unsere Vorstellungen von Beziehungen, Romantik und Liebe komplett transformiert - dank Facetime, Social Media, WhatsApp und co. können wir rund um die Uhr mit Menschen aus aller Welt kommunizieren - über Ländergrenzen und ganze Kontinente hinweg. Wie wir in Zeiten von Social Media und Dating Apps Beziehungen führen und durch Emojis eine neue Sprache entwickeln, darum geht es in dieser Folge.

#3 Black Mirror - The World in My Hand

#3 Black Mirror - The World in My Hand

26m 18s

Hinter der glänzenden, schwarzen Oberfläche des Touchscreens liegt eine andere Welt, eine digitale Landschaft aus Bildern, Texten, Videos und Apps. Mit Zoomen und Swipen navigieren wir durch diese Welt. Wie der Touchscreen unsere Beziehung zum Smartphone bestimmt und welche Spuren wir darauf hinterlassen, darum geht es in dieser Folge.

#2 If Rembrandt had a Phone - The World in My Hand

#2 If Rembrandt had a Phone - The World in My Hand

19m 42s

Mit dem Smartphone tragen die meisten Menschen die Möglichkeit in der Tasche Kunst zu schaffen. Im richtigen Augenblick braucht es nur einen einfachen Klick. Aber wie beeinflusst das die Kunst? Wie viel Kunst im Smartphone steckt und wie Künstler:innen es als Werkzeug verwenden, beschäftigt uns in dieser Folge.

#1 The Big Swipe - The World in My Hand

#1 The Big Swipe - The World in My Hand

18m 27s

In kürzester Zeit hat sich das Smartphone zu einem unverzichtbaren Bestandteil unseres täglichen Lebens entwickelt. Doch wie genau wurde das Smartphone eigentlich zu dem globalen Phänomen, das es heute ist? In dieser Folge reisen wir zurück zu den Anfängen des Smartphones: in das Jahr 2007, als das Smartphone, wie wir es kennen, das erste Mal der Welt vorgestellt wurde.